SPD Hersfeld-Rotenburg begrüßt Unterstützung für Registergericht im Landkreis
Bad Hersfeld.
Der SPD-Unterbezirk Hersfeld-Rotenburg und die Kreistagsfraktion der SPD begrüßen die vom Stadtparlament Bad Hersfeld beschlossene Resolution zur Ansiedlung des geplanten zentralen Registergerichts.
Damit zeige die Stadt Bad Hersfeld, dass sie geschlossen hinter den bisherigen Bemühungen der heimischen Landtagsabgeordneten Tanja Hartdegen steht, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Manfred Fehr.
„Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat in der Vergangenheit sowohl das Amtsgericht in Rotenburg als auch das Arbeitsgericht in Bad Hersfeld verloren. Mit der Ansiedlung des zentralen Registergerichts würde die Landesregierung zeigen, dass sie den Justizstandort Bad Hersfeld wieder stärken und damit ein positives Signal in unseren Landkreis senden will“, erklärt Tanja Hartdegen, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Unterbezirksvorsitzende.
Bad Hersfeld verfüge über eine sehr gute verkehrliche Anbindung und geeignete, zentral gelegene Räumlichkeiten. Diese Argumente habe man dem Ministerium und Justizminister Heinz bereits mehrfach persönlich vorgetragen, so Hartdegen weiter.
Der Minister hatte sich vor kurzem für eine Ansiedlung in Osthessen ausgesprochen – und aus Sicht der SPD kann dies nur Hersfeld-Rotenburg sein. Nach 25 Jahren CDU-Regierungszeit in Hessen sei es Zeit, dass sich Entscheidungen nicht länger an parteipolitischen Überlegungen, sondern an fachlichen Argumenten orientieren.
„Mit der Schaffung von Arbeitsplätzen für Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger hier im Landkreis kann das Land den zahlreichen Versetzungsanträgen junger Fachkräfte Rechnung tragen, die nach ihrer Ausbildung in Rotenburg a. F. heimatnah eingesetzt werden möchten“, ergänzt der Unterbezirksvorsitzende Torsten Warnecke.
Unser Landkreis biete jungen Menschen gute Lebensperspektiven, Bildungsmöglichkeiten für Kinder und eine verlässliche Gesundheitsversorgung. Die Ansiedlung des Registergerichts wäre daher nicht nur eine Stärkung des ländlichen Raums, sondern auch ein wichtiges Signal für die Justiz als attraktiven Arbeitgeber.